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Einsatz auf der Baustelle

Die Arbeit auf dem Bau gilt bei etlichen, vor allem männlichen Jugendlichen als ein guter Weg, um schon in jungen Jahren vergleichsweise viel Geld zu verdienen. Doch oft laufen sie dabei Gefahr, manches zu sehr auf die leichte Schulter zu nehmen, um zu beweisen, wie stark sie schon sind.

Ein Indianer kennt keinen Schmerz – das wird gerade Jungen immer noch beigebracht. Gut, wenn man ihnen klarmacht, dass man Schmerz nicht unterdrückt und noch besser, ihn zu vermeiden versucht. Durch die persönliche Schutzausrüstung, die jedem Praktikanten zur Verfügung gestellt werden muss, können Unfälle verhindert werden.

Auf Baustellen etwa ist ein Helm Pflicht, ebenso Schuhe mit speziellen Kappen als Schutz für die Zehen und "durchtrittsicherer" Sohle. Dazu kommen Handschuhe für das Anpacken bei handwerklichen Tätigkeiten und Schutzbrillen. Und natürlich Atemschutzmasken – allerdings nur, wenn der Praktikant bei entsprechenden Arbeiten selber ran darf. Wenn er aus sicherer Distanz zuschaut, braucht er diese nicht.

 Weitere Infos zur Sicherheit auf dem Bau bietet auch die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft. 

Wichtig sind auch entsprechende Verhaltensregeln, die vor allem das Tragen von schweren Gegenständen betreffen. Denn abgesehen von den gesetzlichen Vorschriften ist es einfach rückenschonender, wenn man weiß, wie man richtig hebt und trägt. Das gilt übrigens auch für den Umgang mit Leitern und dem Winkel, in dem sie maximal an die Wand o.ä. angelehnt werden dürfen, das Gewicht oder die zulässige Höhe über den Arbeitsbereich hinaus.

Was ist erlaubt und was nicht?

Erlaubt sind die folgenden Tätigkeiten:

  • Zuschauen, wenn an der Elektrik gearbeitet wird.
  • Tätigkeiten, bei denen die Temperaturen und Bedingungen nicht so angenehm sind, wenn der Schüler die entsprechende Schutzkleidung anhat
  • Etwas im persönlichen Arbeitsumfeld sichern.
  • Etwas Schweres tragen – gerade auf Baustellen gibt es dafür viele Hilfsmittel, die in dem Fall genutzt werden müssen.
  • Einblick in die Jobs in diesem Umfeld erhalten, um Ideen für die eigene berufliche Zukunft zu entwickeln.

Nicht erlaubt sind die folgenden T¨tigkeiten:

  • Unfallträchtige Arbeiten, wie Gerüstbau, auf Dächern oder Schornsteinen sowie Abbruch- oder Schachtarbeiten.
  • Arbeiten in elektrischen Betriebsräumen und an Anlagen, die unter Spannung von mehr als 24 Volt stehen.
  • Arbeiten in einer besonders heißen, kalten oder nassen Umgebung oder wo es besonders laut ist und es viele Erschütterungen gibt.
  • Arbeiten an Maschinen, für die man eine besondere Ausbildung bzw. Mindestalter braucht – dazu gehören auch Sicherungsaufgaben im Straßen- und Gleisbau.
  • Heben und Tragen von Gegenständen, die schwerer als 10 Kilogramm sind oder Arbeiten über Kopf.
  • Arbeiten auf Baustellen, für die man Sicherheitsgeschirre, Haltegurte oder Atemschutz zwingend benötigt.
  • Arbeiten deutlich über der Erde, zum Beispiel in Fassadenkörben oder auf Hubarbeitsbühnen.

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