Einsatz auf der Baustelle

Die Arbeit auf dem Bau gilt bei etlichen, vor allem männlichen Jugendlichen als ein guter Weg, um schon in jungen Jahren vergleichsweise viel Geld zu verdienen. Doch oft laufen sie dabei Gefahr, manches zu sehr auf die leichte Schulter zu nehmen, um zu beweisen, wie stark sie schon sind.

Ein Indianer kennt keinen Schmerz – das wird gerade Jungen immer noch beigebracht. Gut, wenn man ihnen klarmacht, dass man Schmerz nicht unterdrückt und noch besser, ihn zu vermeiden versucht. Durch die persönliche Schutzausrüstung, die jedem Praktikanten zur Verfügung gestellt werden muss, können Unfälle verhindert werden.

Auf Baustellen etwa ist ein Helm Pflicht, ebenso Schuhe mit speziellen Kappen als Schutz für die Zehen und "durchtrittsicherer" Sohle. Dazu kommen Handschuhe für das Anpacken bei handwerklichen Tätigkeiten und Schutzbrillen. Und natürlich Atemschutzmasken – allerdings nur, wenn der Praktikant bei entsprechenden Arbeiten selber ran darf. Wenn er aus sicherer Distanz zuschaut, braucht er diese nicht.

 Weitere Infos zur Sicherheit auf dem Bau bietet auch die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft. 

Wichtig sind auch entsprechende Verhaltensregeln, die vor allem das Tragen von schweren Gegenständen betreffen. Denn abgesehen von den gesetzlichen Vorschriften ist es einfach rückenschonender, wenn man weiß, wie man richtig hebt und trägt. Das gilt übrigens auch für den Umgang mit Leitern und dem Winkel, in dem sie maximal an die Wand o.ä. angelehnt werden dürfen, das Gewicht oder die zulässige Höhe über den Arbeitsbereich hinaus.