Arbeit mit Gefahrstoffen

Als Obelix als Kind in das Fass mit Zaubertrank gekrabbelt ist, war das das Beste, was ihm passieren konnte. Doch in der Realität ist es mit unbekannten Stoffen, noch dazu solchen in Industriebetrieben, meist genau umgekehrt.

 
Gefahrstoffe sind nicht immer gut zu handeln

Was Gefahrstoffe bedeuten, ist den Jugendlichen allein schon vom Namen her klar. Doch wie sie mit ihnen umgehen, eher selten. Sie sollten also zunächst mit den, in den jeweiligen Bereichen vorkommenden Warnhinweisen auf Behältern vertraut gemacht werden. Eine kompakte Übersicht, was welches Zeichen bedeutet, finden Sie hier.

Nicht immer gibt es übrigens Warnschilder. Wie neue Gefahrstoffe entstehen können, sollten die Jugendlichen ebenso erfahren und dafür sensibilisiert werden.

Wie bei vielen anderen Tätigkeiten spielt auch hier die persönliche Schutzausrüstung eine große Rolle: Handschuhe und Schutzbrillen sind Pflicht. Hier sollten auch alle Kollegen, die während der Zeit mit dem Praktikanten zu tun haben, für ihre Vorbildrolle sensibilisiert werden. Denn auch, wenn es ungewohnt und lästig und im Sommer sogar regelrecht unangenehm sein kann: Entsprechende Arbeiten, bei denen sie möglicherweise durch Verunreinigungen oder ähnliches in Kontakt mit gefährlichen Substanzen kommen können, sollten nur mit den Handschuhen gemacht werden. Denn gerade die eventuell auftretenden Wechselwirkungen mit der Haut werden oft unterschätzt.


Weitere Präventionstipps gibt es auch auf der Seite der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. 

Auch insgesamt sollte auf die entsprechende Hygiene geachtet und die Hände gewaschen werden. Insbesondere, bevor es zum gemeinsamen Mittagessen geht oder ähnliche Kontakte mit Lebensmitteln oder den Schleimhäuten bevorstehen – hier spielt wieder die Vorbildfunktion der Kollegen eine Rolle.