Arbeit mit Kindern

Das ist doch kinderleicht, das ist ein Kinderspiel, heißt es umgangssprachlich nur allzu oft. Das könnte manch einen Praktikanten dazu verleiten, die Arbeit in einem Kindergarten oder einer Kita allzu leicht zu nehmen.

Apropos leicht nehmen. Gleich zu Beginn sollte den Praktikanten gezeigt werden, wie sie möglichst rückenschonend bei Bedarf die Kinder tragen oder auf Spielgeräten Hilfestellung geben können. Und natürlich, wie sie mit weinenden, schreienden oder hyperaktiven Kindern umgehen können – denn nicht immer helfen die Tricks, die bei der kleinen Schwester oder dem kleinen Bruder gewirkt haben.
 
Dann wäre da noch was, nämlich die Krankheitserreger. Deren Übertragungsgefahr – sowohl in die eine als auch in die andere Richtung – lässt sich mit der Beachtung der üblichen Hygieneregeln (Hände waschen, bei Bedarf mit entsprechendem Desinfektionsmittel, Entsorgung von Papiertaschentüchern) verringern - dafür sollten die Praktikanten sensibilisiert werden. Zudem sollten sie schon bei der Zusage für das Praktikum darauf hingewiesen werden, ihren Impfstatus zu überprüfen. Am wichtigsten sind Impfungen gegen Mumps, Masern, Röteln, Keuchhusten und Windpocken. Sollte eine der genannten Krankheiten übrigens in der Einrichtung ausgebrochen sein, dürfen die Jugendlichen dort nicht mehr eingesetzt werden und ebenso wenig die anderen Kinder auf die Toilette begleiten.