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Unfallgefahren in technischen Betrieben

Schrauben, Hämmern und Schaltkreise Bauen habt ihr schon immer gerne gemacht? Als Elektriker, Tischler oder in anderen Berufen in Werkstätten könnt ihr dieser Leidenschaft freien Lauf lassen. Aber auch hier gilt: Vorsicht bei Werkzeugen und Maschinen.

Erklärfilm: Unfallgefahren in technischen Betrieben

 

Werkstatt

Ihr gebt gern Gas? Gut, aber im Praktikum solltet ihr vielleicht lieber noch einen Gang runterschalten und nicht immer voll Stoff geben. Denn in einer Kfz-Werkstatt gibt es vieles, was Verletzungen verursachen kann. Angefangen bei einem nicht aufgeräumten Arbeitsgerät, über das andere stolpern können. Selbstverständlich, dass ihr die Schraubenschlüssel oder Schrauber nach Gebrauch wieder dorthin bringt, wo sie hingehören – und nicht einfach in das nächstbeste Eck werft.

Apropos Ordnung: Die muss in einer Werkstatt auch aus rechtlichen Gründen herrschen. Es gibt also gewisse Dinge, die ihr nicht tun dürft, und dazu zählt zum Beispiel der Gebrauch von bestimmten Maschinen, für die man ein Mindestalter und/oder eine spezielle Ausbildung braucht, weil es so viele Knöpfe und Funktionen gibt. Ihr solltet das auch respektieren und nicht ohne Aufsicht zum Beispiel Hubarbeitsbühnen bedienen. Wenn ihr euch für eine Lehre in einer Werkstatt entscheidet, ist noch genug Zeit, um richtig Gas zu geben.

Elektriker

Ihr liebt ein spannendes Praktikum und habt gerne Geistesblitze, wenn es um Schaltpläne, Elektronen, Phasen und Isolierungen geht? Doch auch wenn ihr schon als Kind gerne mit eurem Elektrobaukasten gespielt habt: In Werkstätten und auf Baustellen herrschen häufig andere Spannungen und die unterschiedlichen Bedürfnisse, zum Beispiel beim Hausbau, erfordern manchmal ganz spezielle Schaltungen, die euch noch ganz neu sind. Deshalb dürft ihr viele Dinge nur unter Aufsicht tun, auch aus rechtlichen Gründen. Damit ihr ganz sicher seid, empfiehlt es sich, bei Arbeiten an der Elektrik die Sicherung rauszudrehen – denn diese Art von Geistesblitzen braucht ihr ja bestimmt nicht, oder?

Tischlerei

Regale zusammenschrauben und Hämmern und Sägen ist schon immer euer Ding gewesen? Dann habt ihr aber sicher schon mal erlebt, dass dabei auch was schiefgehen kann (und dass schon Holzsplitter sehr schmerzhaft sein können). Das gilt umso mehr in einer Profi-Werkstatt, denn dort herrschen ganz andere Kräfte in den Maschinen und dem zu verarbeitenden Material, allein schon wegen der Dimensionen. Ihr solltet euch deshalb gut zeigen lassen, wie man am besten mit den Geräten umgeht, die euch zur Bedienung erlaubt sind, und welche Sicherungsmaßnahmen wie Handschuhe, Schuhe, Schutzbrillen und Gehörschutz es gibt. Habt keine Angst als Nervensäge dazustehen, wenn euch was nicht klar ist und ihr Fragen habt. Denn nur so könnt ihr wirklich herausfinden, ob der Beruf etwas für euch ist und an eurer Zukunft schrauben!

Mehr zum Arbeiten in Werkstätten findet ihr übrigens unter Was muss ich beachten... in der Werkstatt.


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