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Unfallgefahren in der Landwirtschaft

Ihr liebt es, mit Tieren oder im Freien zu arbeiten? Schnuppert doch mal in die Berufe als Tierarzt, Pferdepfleger oder Gärtner rein. Aber lasst euch dabei nicht vom Pferd treten oder vom Drecksler außer Gefecht setzen.

Erklärfilm: Unfallgefahren in der Landwirtschaft

 

Tierarzt

Ihr wollt tierisch viel lernen bei eurem Praktikum? Am besten überall dabei sein und alles ausprobieren? Doch auch wenn ihr eigene Haustiere habt – nicht jedes reagiert gleich, das solltet ihr bedenken. Vor allem in Stresssituationen, wie beim Tierarzt allgemein und bei Operationen im Besonderen, reagieren auch sonst harmlose Stubentiger wie die großen Verwandten. Dazu braucht es viel Erfahrung, um die jeweiligen Reaktionen abschätzen zu können – lasst euch also vom Arzt oder seinen Helfern gut einweisen und nutzt die zur Verfügung gestellten Handschuhe. Traut euch auch zu sagen, wenn ihr bei einer OP lieber nicht dabei sein wollt. Das ist nämlich ebenso tierisch stark – und alles andere kommt im Lauf der Jahre. 

Pferdepfleger

Das Leben ist kein Ponyhof – auch wenn es in vielen Comics eher so den Anschein hat. Denn die Arbeit als Pferdepfleger kann ganz schön anstrengend sein und besteht nicht nur aus dem Striegeln und Reiten der Tiere. Zum Beispiel beim Stallausmisten, was nun mal dazugehört – ebenso wie die entsprechende Schutzkleidung, zu der auch rutschfeste Schuhe zählen. Denn es heißt ja schließlich „Das Glück dieser Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde“ – und nicht „auf dem Boden“. Deshalb solltet ihr übrigens auch darauf achten, nicht hinter dem Pferd zu stehen, wenn ihr arbeitet und ungewohnte Geräusche macht. Denn die Tiere sind recht schreckhaft und können leicht mal ausschlagen – stellt euch also immer in das Sichtfeld.

Mehr tierische Tipps gibt es unter Was muss ich beachten... im Umgang mit Tieren

Gärtner

"Nur die Harten kommen in den Garten", heißt eine Redensart - und deshalb machen euch körperlich schwere Arbeiten in der prallen Sonne sicher nichts aus, oder? Das mag vielleicht cool sein, wenn man so seine Kräfte zeigen kann, aber schon kurze Zeit später kann sich das geändert haben. Denn nicht umsonst gibt es Dinge wie Hüte und Sonnencreme, die schützen sollen. Das gilt auch für den Umgang mit Geräten wie einem Häcksler. Für solche Maschinen gibt es Sicherheitsanweisungen, die ihr unbedingt befolgen solltet – und dazu gehört auch, eng anliegende Kleidung zu tragen, Haare zusammenzumachen und auf Ringe, Bänder, Uhren und sonstigen Schmuck zu verzichten, der sich verfangen kann. Dass ihr eure Finger in entsprechendem Abstand lasst und bei Bedarf lieber mit Greifern oder Ästen das Häckselgut tiefer in die Maschine befördert, ist doch klar, oder?

Weitere Tipps und Infos, an die man vielleicht nicht gleich denkt, gibt es noch unter Was muss ich beachten... in der Landwirtschaft/beim Gartenbau.


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