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Gesundheitsdienst - Der nächste bitte!

Geeeeesundheit!, ruft man, wenn jemand niest. Doch ganz so einfach wird man dann doch nicht gesund. Gut, wenn es da Menschen gibt, die für Kranke oder Ältere da sind. Damit sie nicht selber krank werden, gibt es viele wichtige Hinweise.

Gesund bleiben im Gesundheitsdienst

Ihr möchtet während eures Praktikums gerne mal in eine Einrichtung für kranke oder ältere Menschen hineinschnuppern? Dann seid ihr euch ja sicher schon im Klaren darüber, dass diese Berufe geistig und körperlich sehr anstrengend sein können. Lasst euch also gut zeigen, wie man mit den Patienten am besten umgeht, wie man sie anfasst, umsetzt oder rückenschonend hebt.

Verschwiegenheitspflicht gilt auch für Praktikanten. Auch wenn für euch nicht die gesetzliche Schweigepflicht gilt, so solltet Ihr darauf achten, vertrauliches über Patienten nicht zu erzählen. Ihr wollt ja auch nicht, dass fremde Personen über eure Wehwehchen Bescheid wissen, oder?

Ansteckungsgefahr

Und dann wäre da noch was. Klar, ein einfacher leichter Husten oder Schnupfen macht euch wenig aus – aber gerade wenn ihr in einem Krankenhaus oder Altenheim arbeitet, solltet ihr sämtliche Hygieneregeln beachten: Hände waschen und desinfizieren, benutzte Taschentücher nicht offen herumliegen lassen, und beim Niesen die Hand vor den Mund halten und danach waschen. Denn ihr wollt zwar einen bleibenden Eindruck hinterlassen, aber nicht als Auslöser einer Krankheitswelle, oder?

Pflege
Pflege © Unfallkasse Hessen

Das gilt natürlich auch umgekehrt. Bevor ihr euer Praktikum antretet, solltet ihr eure Impfungen überprüfen. Am wichtigsten sind Impfungen gegen Mumps, Masern, Röteln, Keuchhusten und Windpocken, sowie für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen zusätzlich Hepatitis A und B. Ob ihr durch frühere Impfungen noch ausreichend geschützt seid, erfahrt ihr durch einen Blick in euer Impfheft – und falls nicht, zahlt die Krankenkasse die Auffrischung.

Übrigens: Unabhängig davon, ob ihr ein Praktikum im Pflegebereich absolviert oder nicht, eine Impfung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) ist immer empfehlenswert. Denn man kann sich überall eine Wunde zuziehen, über die gefährliche Bakterien in euren Körper gelangen können.

Was ist erlaubt und was nicht?

Erlaubt sind die folgenden Tätigkeiten:

  • Mithilfe beim An- und Auskleiden, Körperpflege, Betten machen (kein Kontakt mit Körperflüssigkeiten) und Vorbereiten von Bädern.
  • Mithilfe bei der Lagerung, Mobilisierung bewegungseingeschränkter Patienten.
  • Austeilen von Hilfsmitteln, Essen und Getränken.
  • Vorbereitung der Zimmer für Neuaufnahmen, Botengänge und Begleiten von Patienten zu Funktionsbereichen oder bei Spaziergängen.
  • natürlich Ansprechpartner sein.

Nicht erlaubt sind die folgenden T¨tigkeiten:

  • Arbeit mit direktem Kontakt zu Krankheitserregern.
  • Reinigung/Entsorgung von benutzten medizinischen Geräten.
  • Tätigkeiten auf der unsauberen Seite von Desinfektions-/Sterilisationsabteilungen und Krankenhauswäschereien.
  • Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden.
  • Umgang mit Narkosegasen oder anderen Arzneimitteln.
  • Herstellung von Desinfektionsmittellösungen.
  • Arbeiten in der Pathologie, Histologie, Rechtsmedizin, medizinischen Laboratorien, in der Radiologie/
    Nuklearmedizin oder in der geschlossenen Psychiatrie.

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