Navigation:

Dompteur oder Doktor Dolittle!

Mit Tieren umzugehen ist für viele ein Traumberuf. Aber es macht schon einen Unterschied, ob ihr mit einem Meerschweinchen oder einem Reitpferd zu tun habt.

Tierisch sicher!

Vorsicht kann bei allen Größen nicht schaden, denn man weiß nie, wie ein Tier reagiert, ob es gute oder schlechte Laune hat.

Pferdehof
Pferdehof © Unfallkasse Hessen

Handschuhe sind immer gut, allein schon, wenn ihr einen Stall ausmistet – zum einen, damit keine Krankheitserreger in offene Wunden gelangen können, zum Beispiel in kleine Blasen, die ihr euch durch die ungewohnte Tätigkeit geholt habt. Erst recht sind Handschuhe angebracht, wenn ihr ein Tier anfassen müsst. Damit schützt ihr euch vor Kratzern und Bissen, denn in ungewohnter Umgebung kann jedes ansonsten noch so liebe Tier anders reagieren. Bei großen Tieren sind Schutzschuhe angebracht, denn wenn euch eine Kuh oder ein Pferd auf die Zehen tritt, dann kann das recht schmerzhaft werden.

Was ist erlaubt und was nicht?

Erlaubt sind die folgenden Tätigkeiten:

  • Zuschauen bei der Behandlung von Tieren.
  • Ausführen und Pflegen von friedlichen Tieren nach Anweisung.

Nicht erlaubt sind die folgenden T¨tigkeiten:

  • Arbeiten mit Tieren, bei denen ihr möglicherweise mit Krankheitserregern in Kontakt kommt.
  • Arbeiten bei denen man in Kontakt mit Körperflüssigkeiten/Ausscheidungen oder mit benutzten medizinischen Geräten kommen kann.
  • Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen nach Biostoffverordnung.
  • Arbeiten mit wilden oder unberechenbaren Tieren.
  • Betreten von Tierboxen ohne Erlaubnis und Anleitung.
  • Reiten ist erst mal nicht erlaubt, kann aber im Einzelfall zugelassen werden.
  • Arbeiten im Freien ohne entsprechenden Schutz (Wetterschutz, Sonnenschutz..)
  • Körperlich schwere Arbeiten, Heben von Gewichten über 10 kg.

Zur Navigation dieser Seite
Diese Seite per E-Mail weiterempfehlen